Männliche A-Jugend 2011/12Wieder ist ein Jahr um und ich muss mir die Frage stellen, wie ich die letzten Monate bewerte und welche Erwartungen ich an die kommende Zeit habe.Dies fällt mir dieses Jahr sehr schwer, denn ich weiß nicht wirklich, was auf uns zukommt und wie ich die aktuelle Situation einordnen soll.Die letzte Serie war sicherlich ein Highlight in der sportlichen Laufbahn der Jungs und mit der Vizemeisterschaft in der Oberliga letztlich im Nachhinein auch sportlich positiv anzusehen.Die Vorqualifikation zur Hessenqualifikation war dagegen ein Rückschlag, der allerdings immer mal wieder vorkommt und insbesondere für die mentale Verfassung aller Beteiligten auch heilsam sein kann, wenn die richtigen Schlüsse daraus gezogen werden. Letztlich sollten wir alle die positiven Erkenntnisse daraus ziehen und erkennen, dass wir alle noch viel Arbeit vor uns haben.Als erste Konsequenz aus dem Abschneiden habe ich der Mannschaft 5 Wochen absolute Handballpause verordnet. Das ist nicht bei allen Beteiligten und im Umfeld positiv aufgenommen worden, aber ich bin der Meinung, dass ein gewisser Abstand unbedingt vonnöten gewesen ist, um mit Spaß und Freude wieder in den Trainingsalltag einzusteigen.Dieser gestaltete sich dann ab Anfang Mai derart, dass wir die Schwerpunkte im konditionellen Bereich (Mai bis Ende Juni im Bereich Kraft; ab Juli Kraft und vermehrt Ausdauer) gelegt haben.Ab August stand dann wieder der Handball an sich im Vordergrund.Da sich das Gesicht der Mannschaft wieder ein wenig verändert hat (Jan Magnus Berninger ist nach Dittershausen zurück gegangen, Jannik Reinbold hat sich der HSG Baunatal angeschlossen, dagegen sind Philip Ebenhöh, Julian Stock und Florian Alt wieder spielberechtigt, hat sich Niels Klatt der Mannschaft angeschlossen und ist Marwin Strieder von seinem Auslandsaufenthalt zurückgekehrt) benötigten wir ein wenig mehr Zeit, um die Abläufe wieder zu automatisieren und Situationen zu schaffen, in denen die individuellen Stärken der Einzelspieler entsprechend zur Geltung kommen. Neben der mannschaftstaktischen Ausbildung steht aber weiterhin die individuelle Ausbildung sehr stark im Vordergrund und hier lag ein wesentlicher Schwerpunkt der Vorbereitung.Da die Bezirksverantwortlichen eine bezirksübergreifende Bezirksoberliga (mit dem Bezirk Kassel-Waldeck) trotz der intensiven Bemühungen des Vereins abgelehnt haben, startet die Mannschaft nun in einer 8er Gruppe und bestreitet lediglich 14 Serienspiele. Das ist mehr als unbefriedigend, aber nicht zu ändern.Wir werden daher das Trainingspensum insofern noch erhöhen, als dass die Mannschaft einmal in der Woche mit der 1.Männernmannschaft trainiert, um die Spieler sukzessive an die wesentlich höheren Belastungen des Männerhandballes heranzuführen.Ziel soll es sein, dass die Spieler einen möglichst reibungslosen Übergang in den Seniorenbereich schaffen. Hier wird es aber darauf ankommen, dass wir alle sehr behutsam und vorsichtig agieren, um die Belastungen für die Spieler gut zu dosieren und den Druck nicht unverantwortlich hoch werden zu lassen.Damit sind die Ziele für die anstehende Saison letztlich auch schon formuliert.Das Training wird so gestaltet werden, dass sich die Spieler sowohl körperlich als auch handballerisch weiterentwickeln können, sowie langsam an den Männerhandball herangeführt werden.Bezüglich der Serie mache ich hier bewusst Abstriche, denn es ist letztlich nicht entscheidend, ob wir in der Bezirksoberliga Erster, Zweiter oder Dritter werden, sondern im kommenden Jahr wird die Ausbildung der Spieler sehr stark im Vordergrund stehen.Ich bitte alle Beteiligten dies zu berücksichtigen und die Leistung der Spieler nicht nur an den Ergebnissen zu messen.Mit sportlichen GrüßenHinnerk Hrdinaoben:v.l.n.r. Moritz Gerlach, Marvin Strieder, Manuel Imke, Thomas Weber, Julian Stock, Niels Klatt, Trainer Hinnerk Hrdina,sitzend: Florian Alt, Felix Stroop, Eric Siemon, Philip Ebenhöh, Till-Jonas Berninger, Lukas Reinboldes fehlen: Felix Franke, Betreuer Thassilo Frohmuth