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Bericht des
Trainers

Rückblick auf die Saison 2025/2026

Wenn ich auf die vergangene Saison zurückblicke, überwiegt vor allem eines: Stolz.

 

Es war für die Mädels alles andere als einfach. Innerhalb kurzer Zeit mussten viele neue Inhalte, Abläufe und Ideen aufgenommen und umgesetzt werden. Das verlangt nicht nur Disziplin, sondern auch Vertrauen. Umso mehr imponiert mir, wie offen die Mannschaft diesen Weg mitgegangen ist. Von Training zu Training und von Spiel zu Spiel konnte man sehen, wie die Spielerinnen die neuen Anforderungen angenommen und immer besser umgesetzt haben.

 

Besonders unsere variantenreiche Abwehr hat sich dabei zu einer echten Stärke entwickelt. Viele Gegnerinnen hatten große Schwierigkeiten, sich auf unsere unterschiedlichen Verteidigungsformen einzustellen. Genau daraus konnten wir immer wieder Ballgewinne erzielen und über das Tempospiel zu einfachen Toren kommen. Das schnelle Umschalten und die Bereitschaft, bis zur letzten Minute mit hohem Tempo nach vorne zu spielen, haben uns in vielen Spielen ausgezeichnet. Ich glaube, dass wir damit die eine oder andere Mannschaft regelrecht zermürbt haben.

 

Dass wir am Ende die meisten Tore der Liga erzielt haben, spricht für die Qualität und den Offensivdrang dieser Mannschaft. Darauf können die Mädels wirklich stolz sein. Gleichzeitig zeigt es aber auch, dass sogar noch Luft nach oben vorhanden ist. Denn trotz der vielen Tore haben wir noch zahlreiche Chancen liegen gelassen und uns für gut herausgespielte Situationen nicht immer belohnt. Das klingt zunächst kritisch, zeigt aber vor allem, welches Potenzial noch in dieser Mannschaft steckt.

 

Natürlich gab es auch Dinge, die wir verbessern müssen. Wir haben zu viele Gegentore kassiert und zu viele Würfe zugelassen. Das werden wir analysieren und daran arbeiten. Aber jede Mannschaft hat Bereiche, in denen sie sich weiterentwickeln kann, und genau das macht den Reiz aus.

 

Besonders wichtig war für mich persönlich, dass wir die Saison ohne schwerwiegende Verletzungen überstanden haben. In einer körperbetonten Sportart wie Handball ist das alles andere als selbstverständlich. Natürlich gab es die typischen Blessuren und kleinere Verletzungen, die leider dazugehören. Die großen Rückschläge sind uns jedoch erspart geblieben. Für mich ist das auch ein Zeichen dafür, dass die Mannschaft in der Vorbereitung sehr gut und intensiv gearbeitet hat.

 

Ein Spiel ist mir besonders in Erinnerung geblieben: die Niederlage in Wesertal. Auch wenn das Ergebnis damals wehgetan hat, war es aus meiner Sicht ein Handballspiel auf sehr gutem Niveau. Beide Mannschaften haben attraktiven Handball gezeigt und bis zum Schluss alles investiert.

Manchmal muss man auch anerkennen, dass ein Spiel trotz einer Niederlage Werbung für unseren Sport sein kann.

 

Nicht vergessen möchte ich die vielen offensivstarken Auftritte im Laufe der Saison. Mehrfach haben wir die Marke von 40 Toren überschritten und damit gezeigt, was in dieser Mannschaft steckt, wenn Selbstvertrauen, Tempo und Spielfreude zusammenkommen.

 

Am Ende haben wir unser Ziel erreicht und die Saison im oberen Tabellendrittel abgeschlossen. Natürlich wäre der zweite Platz schöner gewesen, als Rang drei. Wer Leistungssport betreibt, möchte immer das Maximum erreichen. Dennoch sollten wir nicht vergessen, wie viel wir gemeinsam erreicht haben und welche Entwicklung die Mannschaft genommen hat.

 

Was mich jedoch am meisten beeindruckt, hat nichts mit Toren, Punkten oder Tabellenplätzen zu tun. Es ist der Zusammenhalt dieser Mannschaft. In meinen Augen ist das nicht einfach nur eine Gruppe von Spielerinnen, sondern eine echte Mannschaft. Die Mädels stehen füreinander ein, 

unterstützen sich gegenseitig und ziehen auch dann an einem Strang, wenn es einmal nicht optimal läuft, sowie auch der Zusammenhalt neben dem Spielfeld.

 

Genau deshalb blicke ich mit großer Freude auf die vergangene Saison zurück. Und genau deshalb freue ich mich schon jetzt auf das, was vor uns liegt. Denn ich bin überzeugt, dass diese Mannschaft ihr Ende noch lange nicht erreicht hat.

 

Euer Trainer

Peter Martinez

Trainerteam

Peter Martinez

Trainer

Damenmannschaft

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Kader:

Hinten: Fiona Eberhardt, Sarah Isabell Lückert, Isabelle Tasch, Svenja Lachnit, Fabienne Huy

Mitte: Celine Huy, Laura Klipp, Theresa Wambach, Lena Griesmeier, Emely Ebbrecht, Sina Dieling, Peter Martinez

Vorne: Nele Haupt, Zoe Schmidt, Jasmin Baumbach, Ronja Klaatz, Mariella Glöckner, Filiz Eren

 

Es fehlen: Sarah Börger, Isabell Hofmann

 

Trainer: Peter Martinez

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